Suizidalität: Antisuizidvertrag – Formulierungsvorschlag

Suizidalität: Antisuizidvertrag – Formulierungsvorschlag

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Beschreibung
Mithilfe dieses Arbeitsblattes kann ein Antisuizidvertrag mit einer Patientin vereinbart werden. In einem Antisuizidvertrag verspricht die Patientin, sich in einem festgelegten Zeitraum nicht selbstgefährdend zu verhalten. Antisuizidverträge sollten alternativ und nicht ergänzend zu Notfallplänen verwendet werden, weil auch hier Notfallstrategien vereinbart werden. Vor dem Hintergrund weitreichender Kritik am Einsatz von Antisuizidverträgen (Rudd et al., 2006) weist Dorrmann (2005) sehr deutlich darauf hin, dass es beim Antisuizidvertrag weniger um das Endprodukt selbst geht, als um den Prozess der Vertragserstellung und der dabei ablaufenden Interaktion zwischen Patientin und Therapeut. Vor diesem Hintergrund ist dieses Arbeitsblatt explizit als Formulierungshilfe und nicht als Vordruck zu verstehen.


Literatur:
Dorrmann, W. (2005). Pro und Contra von Verträgen bei Patienten in akuten suizidalen Krisen. Verhaltenstherapie, 15, 39–46.
Rudd, M. D. (2006). Fluid vulnerability theory: A cognitive approach to understanding the process of acute and chronic suicide risk. In T. E. Ellis & E. Thomas (Eds), Cognition and suicide: Theory, research, and therapy (pp. 355–368). Washington: American Psychological Association.