Schwierige Gefühle und herausfordernde Situationen: Stellen Sie sich diesen oder weichen Sie ihnen eher aus? Auch im therapeutischen Kontext kommt es immer wieder vor, dass Frust und Ärger aufkommen – auch aufseiten der Therapeut:innen. Eine Abwehrreaktion kann naheliegend sein, aber in allen Kontexten der therapeutischen Arbeit kann Akzeptanz helfen. Wieso das weniger ein Gefühl als vielmehr eine Haltung ist und wie Sie selbst als Therapeut:in sowie auch Ihre Klient:innen davon profitieren, lesen Sie im Beitrag.
Gerade jungen Patient:innen fällt es oft nicht leicht, ihr Verhalten, Denken und Fühlen einzuordnen oder gar dahinterliegende Grundbedürfnisse bewusst wahrzunehmen. Das schematherapeutische Modell kann hier Licht ins Dunkel bringen und grundlegende Konzepte können sowohl den Eltern als auch den Kindern schon sehr früh nah gebracht werden. Dadurch werden psychische Dynamiken zugänglich – und Erlebens- und Verhaltensmuster, die der Entwicklung nicht förderlich sind, können überwunden werden.
Ob bei erlernten Glaubenssätzen oder Psychoedukation: Schematherapeutische Arbeit bewegt sich oft auf der kognitiven Ebene. Dort muss sie aber nicht bleiben! Gerade hier macht es nämlich besonders Sinn, einen tieferen emotionalen Zugang zu schaffen. Warum Sie kreative Techniken in der Therapie nutzen sollten und wie erlebbare Elemente Patient:innen unterstützen ins Fühlen zu kommen.
Selbst erfahrene Psychotherapeut:innen können sich im Praxisalltag mitunter unsicher fühlen, besonders wenn sie sich mit neuen Patient:innenfällen und therapeutischen Techniken bzw. Entwicklungen konfrontiert sehen. Die Buchreihe »Therapie-Basics« bietet eine schrittweise, praxisnahe Anleitung, um sich psychotherapeutische Kompetenzen anzueignen und somit mehr Sicherheit im therapeutischen Alltag zu gewinnen. Ein Workshop-to-go als Buchreihe.
Akzeptanz und Veränderung, Stabilität und Flexibilität – diese vermeintlichen Gegensätze in Balance zu bringen, ist ein Ziel der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Im Interview gibt unsere Expertin Stephanie Höschel Einblicke in die DBT-Behandlung, die sich in den letzten Jahren als Standard zur Behandlung von Patient:innen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung etabliert hat.
Zweifellos wird jede:r Schematherapeut:in in seiner/ihrer beruflichen Laufbahn auf Patient:innen treffen, die herausfordernd, »schwierig« oder schwer zu erreichen sind. Einen Fallbericht, wie man mit Patient:innen umgehen kann, die aggressiv bedrohen und beschimpfen, finden Sie hier.
Analogien und Metaphern sind nützliche und besonders wirksame Mittel, um neue Perspektiven für vertraute Erfahrungen zu entwickeln, um abstrakte Konzepte der psychischen Gesundheit nachvollziehbar zu kommunizieren und therapeutische Veränderungen anzustoßen. Richtig eingesetzt, knüpfen sie an die Lebenswelt und am Erfahrungsschatz der Patient:innen an und können zu regelrechten »Aha-Erlebnissen« führen.