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Unsere Klient:innen möchten in der Regel nicht nur gesünder, sondern auch glücklicher sein. Die Wohlbefindenstherapie stellt eine Ergänzung der klassischen Psychotherapie dar. In dem ressourcen- und wachstumsorientierten Ansatz ist das Wohlbefinden ein eigenständiges Therapieziel.
Mithilfe von Ressourcen wie z.B. Kreativität oder Perspektivenwechsel gelingt es Menschen, schwierige Lebenssituationen und Krisen zu meistern und Lösungen für ihre Probleme zu finden. Mit welchen Fragetechniken können Patient:innen unterstützt werden, sich eigene Bewältigungspotenziale bewusst zu machen?
Unsere Sprache hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob unsere Patient:innen Vertrauen fassen, sich akzeptiert fühlen und aktiv zum Erfolg ihrer Therapie beitragen. Wenn sie verstehen, was in ihrer Behandlung passiert oder warum sie gewohnte, aber auf Dauer krankmachende Verhaltensmuster ablegen sollen, kann die Behandlungscompliance gesteigert und der Genesungsprozess vorangetrieben werden.
Der psychotherapeutische Erstkontakt ist mitunter ein wahres Kunststück: Patient:innen soll Raum gegeben werden, die eigene Geschichte zu erzählen, gleichzeitig müssen alle wichtigen (diagnostischen) Informationen erfasst werden und es gilt mit Einfühlungsvermögen auf das Gegenüber einzugehen, um den Grundstein der so wichtigen Therapiebeziehung zu legen.
Hatten Sie schon einmal den Eindruck, dass ein:e Patient:in zwar schon gute Formulierungen findet, um ein »Nein« auszudrücken, er oder sie aber wenig Überzeugungskraft beim Aussprechen vermitteln kann? In diesem Fall kann es lohnenswert sein, den Körper in den therapeutischen Prozess miteinzubeziehen.
Schon relativ einfache Interventionen können helfen, dem Körper in der psychotherapeutischen Praxis mehr Beachtung zu schenken. Bei einigen Patient:innen steht dabei die Förderung der Körperwahrnehmung im Vordergrund, bei anderen liegt der Schwerpunkt darauf, zu einer Beruhigung von Körperprozessen beizutragen, bei wieder anderen wird der Körper genutzt, um emotionale Prozesse zu aktivieren.
Neben aller Fürsorge für unsere Patient:innen: Wann genau fangen wir an, besser für uns selbst zu sorgen?
Immer wieder kommen Menschen in Therapie, weil sie Schwierigkeiten haben, nach dem Ende der Kontaktbeschränkungen in einen weitgehend normalen Alltag zurückzufinden, und darüber eine Zwangserkrankung entwickeln. Wie können wir als Therapeut:in diese Patient:innen wirkungsvoll unterstützen?
Wir bei psychotherapie.tools haben angesichts des schrecklichen Krieges in der Ukraine 30 Arbeits- und Informationsmaterialien zu den Themen Posttraumatische Belastungsstörung, Flucht und Migration zusammengestellt. Die Arbeitsblätter stehen ab sofort auf Ukrainisch, Russisch und Englisch gratis zur Verfügung, um die Arbeit mit Geflüchteten aus der Ukraine zu erleichtern.
Familien- und Paartherapeut:innen kennen sie: besonders schwierige Familiensitzungen, in denen die konflikthafte zwischenmenschliche Dynamik alles zu überlagern droht. Welche Strategien können eingesetzt werden, um die psychotherapeutischen Sitzungen in solchen Situationen wieder in konstruktive und problemlösende Bahnen zu lenken?
Zweifellos wird jede:r Schematherapeut:in in seiner/ihrer beruflichen Laufbahn auf Patient:innen treffen, die herausfordernd, »schwierig« oder schwer zu erreichen sind. Einen Fallbericht, wie man mit Patient:innen umgehen kann, die aggressiv bedrohen und beschimpfen, finden Sie hier.
Trauer ist eine normale menschliche Reaktion auf einen Verlust. Sie umfasst das emotionale Leid, das wir empfinden, wenn uns jemand, den wir lieben, genommen wurde. Der Schmerz über diesen Verlust kann erdrückend sein und mit zahlreichen intensiven, mitunter »schwierigen« Gefühlen einhergehen.
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